6. Moskauer Festival für soziale Werbung

Von Februar bis Juli 2006 führte in Moskau das Komitee für Werbung, Information und Gestaltung der Stadt Moskau das 6. Moskauer Festival der sozialen Werbung durch. Mitorganisatoren des Festivals sind die in der Moskauer Industrie- und Handelskammer vertretenen Werbeagenturen.

Das Moskauer Festival der sozialen Werbung wurde erstmals 2001 durch die Stadtverwaltung im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Stadt veranstaltet und ist seitdem eine Institution. Denn das Festival zieht nicht nur die Aufmerksamkeit der Werbefachleute auf sich, sondern lockt auch Jahr für Jahr eine breite Öffentlichkeit an. Neben der Erhöhung des öffentlichen Bewusstseins für soziale Probleme zielt das Festival darauf ab, Künstler, Designer und Spezialisten aus der TV-Werbung für das Thema zu interessieren, neue ungewöhnliche Ideen und Designlösungen zu fördern und somit die Qualität der sozialen Werbung stetig zu steigern.

Werbesparten, die auf dem Festival vertreten waren:
- Außenwerbung
- Fernsehwerbung
- Internetwerbung

Kategorien der Nominierung:
- „Ökologie der Stadt“
- „Gesunde Lebensweise"
 - „Harmonie der Beziehungen“
- „Welt ohne Terror“
- „Vaterland"
- „Moskau"
- „Freies Thema“

Dank der Bemühungen von INTAMT ist das Moskauer Festival international geworden: Zum ersten Mal nahmen in diesem Jahr auch Werke von Designstudenten der Fachhochschulen Dortmund und Düsseldorf teil.

Im Rahmen eines Runden Tisches zum Thema «Rolle der sozialen Werbung in der Entwicklung der Zivilgesellschaft» thematisierte Prof. Dr. Dieter Hans Hilbig, Dekan der Fakultät für Design der Fachhochschule Dortmund, die Probleme der sozialen Werbung und verschiedene Lösungsansätze. Zur Veranschaulichung dienten die Werke einiger Studenten.

Am Abend fand im Theater von Alexander Kaljagin „Et Cetera“ die offizielle Preisverleihung statt. Die Preisrichter hatten hierfür über 700 Werke aus Moskau und anderer russischer Regionen sowie aus Deutschland unter die Lupe genommen. Unter den 20 prämierten Werken befanden sich letztlich auch ein Werk (Werbeplakat) aus Dortmund, das den 2. Platz in der Kategorie "Gesunde Lebensweise" erhielt, sowie ein Werk (Videowerbefilm) der Fachhochschule Düsseldorf, das ebenfalls den 2. Platz in der Kategorie "Vaterland" belegte.

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