Fortbildungsreise zum Thema "Soziale Unterstützung und soziale Rehabilitierung von behinderten Kindern und Jugendlichen"
02.-06.10.2007Einen wichtigen Bereich in der Entwicklung der russischen Sozialpolitik bildet in den letzten Jahren die Integration von Menschen mit Behinderung - dazu gehört die medizinische Rehabilitation ebenso wie die gesellschaftliche Inklusion. Die Möglichkeit zur Teilhabe an der Gesellschaft ist insbesondere für Kinder und Jugendliche mit Behinderung äußerst aktuell, deren Zahl in Russland etwa 3 Millionen beträgt. Insgesamt leben in der Russischen Föderation rund 13 Millionen Menschen mit Behinderung.
INTAMT führte zu diesem Thema die Fortbildung „Soziale Unterstützung, medizinische und soziale Rehabilitation von behinderten Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ durch. Die Delegation bestand aus 16 Politikern, Fach- und Führungskräften (Leiter von Reha-Kliniken, Selbsthilfeorganisationen, Behindertenwerkstätten etc.) aus mehreren Regionen der Russischen Föderation. Geleitet wurde die Delegation von der Ministerin für Arbeit und Soziales der Oblast Kaliningrad, Galina Janowitskaja. Ziel war ein fundierter Einblick in die deutschen Richtlinien, Gesetze und Praxiserfahrungen in diesem Bereich der Sozialpolitik.
Der Termin wurde so gewählt, dass auch ein Besuch der REHACARE in Düsseldorf, der weltweit führenden Messe für Menschen mit Behinderungen, möglich war.
Die russische Delegation konnte sowohl mit den Ausstellern und Besuchern der Messe als auch in den deutschen Einrichtungen, die besucht wurden, interessante Gespräche führen und konkrete Kooperationen anbahnen.
















