Deutsch-Russische Konferenz "Internationaler Dialog: Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesamtgesellschaftlichen Leben"

Internationaler Dialog: Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesamtgesellschaftlichen Leben
16.10.2008, Düsseldorf

Am 16.10.2008 fand im Congress Center Süd im Rahmen der Messe REHACARE und mit freundlicher Unterstützung der Messe sowie des Sponsors RWE die deutsch-russische Konferenz „Internationaler Dialog: Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesamtgesellschaftlichen Leben“ statt. Die Konferenz wurde von der Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, Angelika Gemkow, eröffnet. Es folgten anregende Podiumsdiskussionen an denen u. a. die Landtagsabgeordneten Heike Gebhard und Günter Garbrecht sowie die Professorin Julia Zinsmeister teilnahmen. Aus Brüssel war Janina Arsenjewa angereist, die als Repräsentantin des European Disability Forums, eines der größten europäischen Verbände für Behindertenpolitik, an der Debatte teilnahm.
 Best-Practice Vorträge zur Integration von Menschen mit Behinderung in Russland und Deutschland fanden im zweiten Teil der Konferenz statt. Die Besucher erlangten Eindrücke über die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Universität Dortmund, das praktische Vorgehen des Rehabilitationszentrums Destovo in Moskau sowie des Rehabilitationszentrums Rehacomp.
Herr Josef Neumann brachte die Inklusions-Erfahrungen des J.A. Henkels Zwillingswerks in Solingen in die Diskussion mit ein, und der Diplom-Ingenieur Jörn Peters stellte das NAV4 Blind vor. Abschließend tauschten sich die Experten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden an drei Experten-Tischen aus. 
Hintergrund der Konferenz bildete die 2006 erlassene "UN-Konvention zur Förderung und zum Schutz der Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen".

Ziel war es, auf Ebene der Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft einen Fach- und Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmern aus Deutschland und Russland voranzutreiben.

Ein weiterer Austausch fand auf wissenschaftlicher Ebene statt, indem explizit Forschungsprojekte und Ergebnisse für die Rehabilitation von behinderten Kindern und Blinden besprochen wurden. Unter diesem Aspekt sind auch technische Errungenschaften von Bedeutung, die die Teilhabe Behinderter am gesellschaftlichen Alltag ermöglichen.

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